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B-Lagen müssen nicht sterben!

Warum das Potential der 1B-Lagen oft übersehen wird.

Fast jeder Presseartikel zum Einzelhandel macht das B-Lagensterben zum Thema. Hohe Leerstandsraten und eine gesteigerte Fluktuation von Geschäften durch den Online-Handel und nun auch Corona ist Kern der Artikel. Doch meist wird nur über die Probleme gesprochen, es werden Gründe gesucht und Schuld zugewiesen. Ein lösungsorientierter Ansatz bleibt die Seltenheit.

Dabei gibt es sie – die Lösungen - und es ist nicht der Aufruf, dass nun alle Menschen wieder mehr im stationären Handel kaufen sollen.

Wenn wir aber wollen, dass ein ansprechender Einzelhandels-Mix auch nachbarschaftsnah stattfindet, müssen sich Immobilienvermieter, Berater und die Städte ihrer Gestaltungsverantwortung stellen. Und daher schauen wir uns, fernab des lauten Geschreis über dieses Thema, doch mal die Fakten an.

Eine Grundregel in meinem Alltag lautet: „Was wollen die Akteure?“ – es geht also um die Frage nach dem Interesse der Beteiligten.

Mieter-Domino oder wie man ein Viertel zerstört

Ein Einblick in unseren Alltag

In der Akquise von neuen Flächen höre ich ab und zu: „Wir haben schon Mietinteressenten“. Meine Antwort lautet dann: „…Haben Sie auch die Richtigen?“

Diese Frage können mir die meisten Hausverwaltungen oder auch Vermieter nicht auf Anhieb beantworten. Wenn ich dann allerdings die Hintergründe für meine Frage erläutere, wird es schnell klar.

In der Vermarktung von Erdgeschossflächen gibt es zwei zentrale Punkte: Natürlich den Mietpreis und die Gegebenheiten vor Ort. Von Laien vermarktete Flächen (und oft auch von nicht spezialisierten Profis), werden meist mit einem gehörigen „probieren wir‘s mal“ – Aufschlag in den Markt gegeben.

Ein zu hoher Preis führt dazu, dass potentielle Mietinteressenten, die eigentlich ideal für die Fläche geeignet sind, abgeschreckt werden. Sie fragen für diese Flächen gar nicht erst an und schließen sie von vornherein aus.

Bewegung erzeugen

Über die volkswirtschaftliche Aufgabe des Immobilienmaklers

Man könnte sagen, Makler haben durchaus auch eine volkswirtschaftliche Aufgabe. Dieser Aufgabe sind sich die meisten Makler gar nicht bewusst und auch die Bevölkerung nicht.

Bei näherem Hinsehen wird die Tatsache der volkswirtschaftlichen Bedeutung der Maklerleistung jedoch klar.

Wer will bestreiten, dass Besitzwechsel und damit Veränderung im Markt immer stattfindet? Insbesondere auch im Hinblick auf die Notwendigkeit zur Mobilität und der Anforderungen, die sich im täglichen Wettbewerb stellen.

Hierbei ist auf das breite Feld der Immobilienwirtschaft zu schauen und nicht oberflächlich nur an Wohnungsvermittlung, was in der Regel der Fall ist.